Messebericht zur Frankfurter Buchmesse 2017

Und hier ist er endlich: Der Messebericht zur Frankfurter Buchmesse 2017!

 

 

Ich war noch nie auf der Messe in Frankfurt und hatte diese für mich eigentlich für dieses Jahr abgeschrieben. Twentysix, mit deren Zusammenarbeit Cataractas Kinder erschienen ist, hatte mich aber ganz überraschend zum Autoren-Coaching eingeladen und damit auch zur Messe.

 

Daher kann ich in diesem Beitrag auch eher etwas über das Coaching als tatsächlich über die Messe sagen, auf der ich leider nicht so viel Zeit hatte.

 

 

Aber von vorn: Für meine Verhältnisse sehr früh ging es mit dem Zug nach Frankfurt. Das Coaching stand ab 09:30 Uhr auf dem Plan und ich freue mich sehr, daran teilgenommen zu haben. Drei Mitarbeiter der Random House Verlagsgruppe gaben Einblicke in die Arbeit eines großen Verlags, besonders im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und nach welchen Auswahlkriterien Lesestoff denn ausgewählt wird. Außerdem gab es super Tipps zum Thema Klappentext und Kurzzusammenfassung schreiben.

 

 

Was mir besonders gefallen hat, war die Zusammenstellung der Gruppe. Aus verschiedenen Genre und Altersgruppen kamen an diesem Samstag 11 Self-Publisher zusammen. Für mich war es sehr schön, gleichgesinnte kennenzulernen, sich auszutauschen und den einen oder anderen Tipp zu erhalten. Da waren Erfahrungswerte, Berichte und Arbeitsweisen angesprochen worden, die mir selbst geholfen haben, meine Arbeit etwas besser zu verstehen und auch zu strukturieren. Vielen Dank an dieser Stelle an euch lieben Mitstreiter für einen super Tag! Und natürlich auch an die Vertreter der Random House Gruppe und Yvonne Uelpenich, die mir die Chance gegeben haben, dabei zu sein!

 

 

Nach dem Coaching ging es dann im Gänsemarsch auf die Messe zum Twentysix-Stand. Da durfte sich mein Buch-Baby auch präsentieren. Auch hier – beim gemeinsamen Treffen der Twentysix-Autoren und solche, die es werden wollen – durfte ich weitere Bekanntschaften machen, die sofort Tipps parat hatten und mit denen ich sehr gut ins Gespräch gekommen war.

 

 

Eine kleine Weile war ich dann auch auf eigene Faust auf der Messe unterwegs, aber irgendwie dann auch nur in Halle 3.0 und 3.1 sowie im Innenhof. Hier und da habe ich reingeschmökert, einem Interview zum Thema Autorenleben gelauscht und mich einfach treiben lassen. Ich bin ohne großen Plan nach Frankfurt gefahren, da ich mir die Messe erstmal grob ansehen wollte, wie sie aufgebaut ist, wie sie sich gibt.

 

 

Nach dem Messeaufenthalt ging es mit dem Zug wieder zurück nach Hause, wo ich – so ein Glück muss man erstmal haben – eine Texterin traf, die bei mir um die Ecke wohnt und mit der ich mich auf Anhieb verstanden haben. Mega!

 

Sie war drei Tage auf der Messe gewesen und so konnte ich meine ersten Eindrücke gleich auswerten.

 

 

Was habe ich also von diesem Tag mitgenommen?

  1. Ich reise nie wieder am selben Tag an und ab. Allein das frühe Aufstehen war ein Graus.
  2. Frankfurt erscheint mir mehr auf die Großen ausgelegt. Ich habe bisher nur die Leipziger Buchmesse als Vergleich, die mich schon seit Jahren wegen der Manga-/Comic-Convention angezogen hat. Erst dieses Jahr war ich in Leipzig auch hauptsächlich wegen dem Eigenverlag unterwegs. Ich hatte den Eindruck, dass Leipzig gerade die Kleinen mehr als Frankfurt fördert. So erschien mir der Bereich für das Self-Publishing an diesem 14.10. weitaus kleiner als in Leipzig. Die Vorträge und Interviews, denen ich lauschen konnte, haben dafür sehr viel Input geliefert.
  3. Es ist sehr schön andere Autoren zu treffen, vor allem auch Menschen, die einen über den eigenen Tellerrand blicken lassen und an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. Wie bereits erwähnt, trafen bei dem Coaching sehr unterschiedliche Typen aufeinander. Thriller trifft Liebesroman, trifft Fantasy und Briefroman. Jeder näherte sich auch ernsten Themen auf eine ganz eigene Weise und ich fand es interessant, die Menschen hinter den Covern kennen zu lernen. Wie sie arbeiten, was sie eigentlich beruflich noch so machen, wenn es keine Vollzeitschreiberlinge sind und so weiter.
  4. Wenn es mir möglich ist, werde ich im kommenden Jahr Frankfurt wieder besuchen – dann mit einem genauen Plan und (hoffentlich) mit Band 2 von Cataractas Kinder in der Tasche. Ihr dürft also gespannt sein, was das kommende Jahr so bringen wird.