Dante Drake

#LoveMyVillain Challenge

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Tag 25

 

 

 

 

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Tag 28

 

Tag 29

 

 

 

 

Tag 30

Vollständiger Name

Spitzname

 

 

Alter

Geburtsdatum Herkunft

 

 

 

 

 

 

 

 

Geburtsort

Wohnort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mensch oder Fabelwesen

 

 

 

Größe

Körperbau

Haar

Augenfarbe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Narben

unveränderliche Merkmale

 

 

 

 

Stärken

Vorlieben

 

 

 

Schwächen

Ängste

 

 

 

 

 

 

Hobbies

 

 

 

 

 

Besonderes Talent

 

Eltern

Verhältnis zu ihnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschwister

Verhältnis zu ihnen

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppierung

 

Wohnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ordnung oder Chaos

 

 

 

Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sozialer Rang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freundschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beziehungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufenthaltsorte

 

 

 

Besondere Kräfte

 

Besondere Fähigkeiten

 

 

 

Kontrolle oder Laisser-faire

 

Prägendes Ereignis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kindheit

 

 

 

 

Zukunftspläne

 

 

 

 

 

 

Rat an das jüngere Ich

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebensphilosophie

 

Änderungswunsch

 

 

 

 

Lachen

Ich bin Dante Drake. Nur Dante. Spitznamen konnte ich schon als Kind nicht leiden. Aber es gab manche, die mich "den schlauen Bauer" nannten. Ehrlich gesagt, eine Frechheit, denn Bauer war ich nie.

 

Ich wurde als Sohn eines Wildhüters geboren. Es ist ein ehrbarer Beruf, doch das erkennen die einfachen Leute auf den ersten Blick nicht. Schlimmer noch, sie verwechseln es mit Bauerntum oder stumpfsinniger Einsiedlerei.
Nun ja ... Ich habe in diesem Jahr meinen 78. Geburtstag begangen und ich spüre, dass es zu Ende geht. Doch das genaue Datum spielt im Grunde keine Rolle. Es ist ein Tag wie jeder andere und selbst als König lasse ich mich nicht feiern, nur weil meine Mutter mich auf die Welt gepresst hat. Der "Geburtstag" meines Landes - meiner Regierung - ist von wahrer Bedeutung.

 

Geboren wurde ich im Nördlichen Kaiyô-Tempel. Das ist ein Wasser-Tempel direkt am großen Gebirgsstrom. Mein Vater hatte darauf bestanden, dass meine Mutter bei den Wasserpriestern entbindet. Unsere Hütte befand sich mitten im Wald, die Wege ins Tal waren kaum passierbar, weshalb er füchtete, dass Hilfe nicht schnell genug bei uns wäre.
Jetzt lebe ich in der Burg in Herrenburg. Also direkt in der Hauptstadt und als Herrscher des Landes. Manchmal fehlt mir das Gebirge ... doch den Tempel vermisse ich nie. Er war einer der ersten, den ich habe niederbrennen lassen.

 

Ich bin Mensch. Ganz einfach. Obwohl es Zeiten gab, in denen ich mich fragte, ob meine Familie nicht von einem Geist oder Dämon verflucht wäre. Doch so viel Macht besitzen diese Wesen nicht - und selbst wenn, bin ich auch jetzt nicht bereit, mich ihnen zu beugen.

 

In Cataracta würden die Menschen sagen, ich wäre ganz und gar Drake. Es bedeutet, dass ich blau-schwarzes Haar habe, hellblaue Augen und auffallend blasse Haut. Alle, egal ob Mann oder Frau aus der direkten Blutlinie haben diese Merkmale. Selbst mein Vater, der den ganzen Tag draußen war, blieb blass. Meine Familie gilt in diesem Land als besonders schön.
Als junger Mann habe ich das Haar immer kurz getragen. Jetzt ist es lang und weiß. Ich war immer schlank und andere bezeichnen mich als "stattlich". Das sollte genügen, um den Wissensdurst zu stillen.
Allerdings halte ich es für oberflächlich, nach dem Äußeren einer Person zu fragen, anstatt nach ihren Gedanken. Mich hat die Optik eines Menschen nie interessiert. Interessant ist seine Haltung, sein Intellekt.

 

Jeder Mensch hat Narben. Meist kleine und so ist es auch bei mir. Die üblichen Verletzungen eines Lebens eben. Das Merkmal, was mich auszeichnet, sind meine von Tinte dunklen Finger. Natürlich könnte ich mir einen Schreiber anstellen, aber ich will es nicht. Ich arbeite jeden Tag mit Tinte. Ich schreibe, entwerfe, skizziere. Das hinterlässt seine Spuren.

 

Stärken? Durchhaltevermögen und ein klarer Verstand.
Ich ziehe intellektuelle Menschen den Schönen vor. Ich achte Schweigsame mehr als Sprechende. Wissenschaft ist das, was ich allem vorziehe.

 

Bei meinem Alter sollte mich diese Frage nicht mehr kümmern. Natürlich habe ich Schwächen und auch Ängste. Die Größte ist wohl gerade, wie es nach meinem Tod weitergehen wird. Nicht mit mir selbst, sondern mit Cataracta. Das ist meine Sorge ... ich gebe etwas, was mir wichtig ist, ungern aus der Hand. Vor allem dann, wenn mich diejenigen, auf die ich meine Hoffnungen gesetzt habe, enttäuscht haben.

 

Hobbies? Was soll das sein? Ein Zeitvertreib? Der Begriff "Freizeit" erschließt sich mir in diesem Zusammenhang auch nicht. Zeit ist zu wertvoll, um sie mit irgendetwas zu verschwenden. Entweder man lässt sie verstreichen oder man nutzt sie sinnvoll. Und das ist so oder so Arbeit, Leidenschaft oder das, was man tun muss.

 

Ich führe an.

 

Meine Eltern sind Shimon und Isabella Drake. Mein Vater war, wie ich bereits sagte, Wildhüter. Meine Mutter stammte aus einer Bauernfamilie aus dem Dorf am großen Strom. Mein Vater war viel unterwegs. Es gab Wochen, da kam er nicht nach Hause, lebte im Gebirge, untersuchte die Pflanzen und Tiere auf ihre Gesundheit. Er war ein ehrlicher, kluger Mann und ich habe ihn immer bewundert. Er hat mir viel beigebracht, doch er nahm mich nur selten mit.
Meine Mutter war streng, aber das musste sie auch sein. Sie war auf ihre Art und Weise stark, ehrlich ... und gläubig.
Mein Vater starb als ich 14 war. Ein Feuergeist hatte ihn angegriffen. Ein Freund meiner Eltern hatte ihn gefunden und nach Hause gebracht, doch da war es schon zu spät gewesen.
Meine Mutter starb elendig an einer Krankheit, die niemand zu benennen wusste. Sie sagten, die Geister hätten sich von ihr abgewandt. Vollkommener Schwachsinn, wenn man mich fragt. Meine Mutter hat den Geistern und Dämonen immer alles gegeben. Es gab keinen Grund, weshalb sie sie hätten verlassen sollen.
Diese Krankheit ... und viele andere Krankheiten, die die Priester auf ein Abwenden der Überwesen schoben, ließ ich untersuchen. Wegen meiner Mutter gibt es die medizinische Fakultät an der Hochschule zu Herrenburg.

 

Ich habe zwei Schwestern. Mira und Maya. Mira ist früh gestorben ... und Maya wird mich wahrscheinlich lange überleben. Mit Mira habe ich mich oft gezankt ... aber so sind Kinder eben. Mit Maya war es leichter. Sie ist schon immer ruhig und freundlich gewesen und mich verbindet sehr viel mit ihr. Ich schätze sie sehr. Leider kennt sie Vater nicht. Sie war ein Säugling als er starb.
Ihre Tochter hat sehr viel Drake-Blut in sich. Auf sie habe ich alle Hoffnungen gesetzt und sie mit meinem Sohn verheiratet ... wie ich mich doch getäuscht habe ...

 

Als König gehöre ich der Regierung an.

 

Ich lebe in der Herrenburg. Dort gibt es viele prunkvolle Räume, ja. Mit Marmor und schweren Vorhängen und Möbeln aus dem besten Holz des Landes und noch sehr viel mehr. Alles wunderbar eingerichtet und ... im Wesentlichen für meine Gäste und für das Bild nach außen.
Als ich hier eingezogen bin, habe ich mich im Nordflügel niedergelassen. Ich habe ein kleines Schlafgemach mit Aussicht über die Burg und die Hauptstadt. Ich habe mein Arbeitszimmer mit meinen Büchern und dem Schreibtisch, den ich schon als junger Mann besaß. Meine Mahlzeiten nehme ich meistens in meinem Arbeitszimmer ein, es sei denn ich muss mich mit meinen Aufgaben als König befassen.
Den goldverzierten Plunder habe ich in andere Räume schaffen lassen. Manches habe ich auch zu Geld gemacht. Diese Burg war und ist immer noch voll mit Tand und Dingen, die kein Mensch braucht.
Ich mag die Burg nicht. Sie ist mir zu groß, aber sie gehört zu meiner Stellung dazu und obwohl es mir gelang, viele Zwänge abzustreifen, so kann ich doch dieses Biest nicht loswerden.

 

Das Wort "Freak" gefällt mir nicht, aber ich liebe Ordnung. Andererseits würden manche beim Anblick meines Schreibtisches behaupten, er wäre unordentlich.

 

Ich arbeite in Cataracta für Cataracta. Herrenburg ist die Hauptstadt, hier fließt alles zusammen und es ist meine Aufgabe, dass es allen gut geht - egal aus welchen Verhältnissen sie stammen. Es ist mir wichtig, dass jeder Lesen, Schreiben und die Grundlagen der Mathematik beherrscht. Dass jeder das erreichen kann, was er will.
Generell ist es wichtig, dass der Mensch lernt, dass er selbst für sich verantwortlich ist und befähigt wird, für sich selbst zu sorgen.
Mein Weg bis auf den Thron war lang und beschwerlich. Aber bevor hier jemand denkt, ich hätte meine Position Ränkespielen und Betrügereien zu verdanken, der irrt. Ich wurde gewählt - ohne Trickserei. Mit deutlicher Mehrheit.
Über viele Generationen war es in diesem Land üblich, das vielmehr geistliche Oberhaupt zu wählen und nur für einen überschaubaren Zeitraum. Es fungierte als Berater und Schlichter. Das habe ich zugunsten meiner Familie geändert. Die Drake wurden als Herrscherfamilie anerkannt und legitimiert. Die vorher bestehenden Stadtstaaten und losen Bündnisse unter der Krone vereint.
Ich habe den Menschen dieses Landes gezeigt, dass sie die Überwesen nicht brauchen. Dass es vollkommen nutzlos ist, sich in deren Hand zu begeben und zu hoffen, es würde schon alles gut werden. Der Mensch allein kann alles bewältigen.

 

Bei den Menschen genieße ich hohes Ansehen. Sie verehren mich wegen meiner neuen Denkweise.
Die Überwesen sehen das gewiss anders, denn ich bin ihr schlimmster Feind. Tempel und Schreine lasse ich niederreißen, die Geister und Dämonen werden aus ihren angestammten Revieren verdrängt und ich habe sogar einen Weg gefunden, sie zu töten. Es ist ein langer, qualvoller Tod, den ich nicht verkürzen kann, selbst wenn ich wollte ...
Natürlich gibt es auch einige Menschen, die noch immer an dem alten Glauben festhalten. Es wird immer jemanden geben, der meine Meinung nicht teilt. Aber wenn es irgendwann keine Überwesen mehr gibt, dann werden auch deren Stimmen verstummen.

 

Freunde ... es gibt nur sehr wenige Menschen, denen ich wirklich vertraue und die ich Freunde nenne. Meine Frau war mir Ehefrau und bester Freund zugleich.
Dann wäre noch mein Diener. Er kann nicht sprechen und doch verstehe ich mich mit ihm besser als mit jedem anderen.
Ich würde es nicht als Freundschaft bezeichnen, doch es gibt noch eine weitere Person, die immer wieder meinen Weg kreuzt. Während ich älter werde, scheint er jünger zu werden ... die Gesetze der Zeit gelten für ihn offensichtlich nicht. Vielleicht ist es eine Hassfreundschaft, die mich mit ihm verbindet ... dieser seltsame Mann mit den goldenen Augen. Ich habe ihn nie zu fassen bekommen, kaum war er da, verschwand er wieder ... Doch an ihm haftet zu viel Mensch, um ein reines Überwesen zu sein.

 

Den Plural kannst du gleich streichen. Ich habe nur eine Frau geliebt und nie eine andere derartige Beziehung gehabt. Das Körperliche zieht mich nicht besonders an.
Meine Frau Lysann hat mich verstanden. Sie hat alles verstanden ... meinen Groll, meine Hilflosigkeit, meine Wünsche. Ich war ihr immer ein guter Ehemann und sie hat mir meinen Sohn geschenkt. Sie kann nichts dafür, dass Shimon die Anforderungen nicht erfüllt, die ich an ihn stelle.

 

In meinem Arbeitszimmer, im Thronsaal oder dem Ratssaal, wenn es um wichtige Besprechungen geht und eigentlich auch im Burggarten. Doch die jüngsten Ereignisse haben mir diesen Ort verdorben ...

 

Nein. Aber ich kann es so aussehen lassen.

 

Ich lerne und denke schnell. Das war mir immer von Vorteil, außer wenn ich mit Priestern zu tun hatte. Bei diesen Menschen stößt man mit Vernunft und echten Argumenten auf taube Ohren.

 

Was für eine Frage nach so vielen Tagen. Ich denke, der geneigte Leser hat längst bemerkt, dass ich nur ungern Kontrolle abgebe.

 

Ja ... natürlich gibt es das. Zeig mir einen Menschen, der so ein Erlebnis nicht hatte ...
Ich habe es immer vermieden, darüber zu sprechen. Oft wurde mir diese Begebenheit zum Nachteil. Mittlerweile stehe ich mit meiner Meinung nicht mehr allein.
...
Na schön.
Ich erwähnte bereits, dass meine Schwester Mira früh gestorben war. Sehr früh. Sie war vier Jahre alt gewesen.
Es war im Frühjahr und die Überwesen feierten bei den Lenztänzen ihr Neujahr.
Die Schneeschmelze hatte zu dieser Zeit sehr stark eingesetzt, weshalb der Große Strom Hochwasser führte. Es war so heftig geworden, dass die Priester des Wassertempels zu einer Gebetszeremonie gerufen hatten, um Kaiyô, den Herrn des Flusses, um Schutz zu bitten.
Ich war mit meiner Mutter und Mira auf dem Weg ins Dorf. Der Weg führte am Fluss entlang. Wie so oft war meine Schwester bockig gewesen. Mutter war sie zu schwer geworden und sie sollte selbst laufen. Der Pfad war schlammig und ... nun ja ... sie rutschte ab. Sie rutschte so unglücklich ab, dass sie in den Fluss stürzte.
Mutter und ich konnten nicht schwimmen, wir riefen um Hilfe, denn es waren auch andere auf dem Weg ins Dorf. Sie kamen näher, sahen sich das Unglück an. Unter ihnen waren auch Fischer, von denen ich wusste, dass sie gut schwimmen konnten ... doch sie taten nichts.
Sie sagten, sie wäre ein Opfer für den Fluss.
...
Das Dorf wurde überschwemmt und fast vollständig vom Fluss fortgetragen. Später hatte der Wasserpriester behauptet, Kaiyô hätte unsere Gebete auf den Lenztänzen nicht gehört. Er wäre zu weit weg gewesen.
Meine Schwester ist einen vollkommen sinnlosen Tod gestorben, weil sich Menschen auf ein Überwesen verlassen haben, anstatt selbst zu handeln.
Seit diesem Ereignis rangen zwei Mächte in mir. Mensch gegen Überwesen ... Glaube gegen Wissen. Der Tod meines Vaters, 3 Jahre später, brachte das Fass schließlich zum überlaufen, obwohl ich durchaus auch guten Geistern begegnet war. Trotzdem schwor ich mir, dass ich mein Vertrauen niemals wieder in die Überwesen und die Göttin legen würde. Ich haderte mit mir, ich kämpfte gegen das, womit ich aufgewachsen war, bis ich mir meinen eigenen Weg schlug. Und auf diesem Weg wollte ich keinem Überwesen mehr begegnen.

 

Ich bin mit viel frischer Luft, körperlicher Arbeit und trotz aller Schicksalsschläge mit viel Liebe aufgewachsen. Meine Mutter war immer für mich da. Trotzdem hatte ich mein Elternhaus mit 16 verlassen, um in Herrenburg zu Studieren.

 

Dafür gibt es keine Pläne mehr. Für die Zukunft Cataractas wünsche ich mir, dass mein Sohn und seine Nachkommen meine Arbeit in Ehren halten und fortführen werden. Ich habe alles getan, um ihnen einen Weg zu bereiten, jetzt habe ich keinen Einfluss mehr darauf. Ich kann nur hoffen, dass meine Idee in den Köpfen der Menschen Nährboden gefunden hat, wo sie wachsen und gedeihen kann.

 

Mein Rat? Andere würden vielleicht sagen, sieh nicht alles so verbissen, genieß auch mal das Leben ...
Wenn ich so darüber nachdenke, wäre mein Rat, sei ein besserer Vater. Bei all dem Ehrgeiz konnte ich Shimon nicht das geben, was er wirklich von mir brauchte. Ich stand mir dabei selbst im Weg und jetzt ist es zu spät.
Lysann und ich lieben unseren Sohn, aber wir konnten das nie ausdrücken.

 

Nur wer selbst aktiv wird, kommt weiter.

 

Lysann sagte einmal, wenn ich nicht so klug wäre, wäre mein Leben leichter. Trotzdem ist das nichts, was ich ändern wöllte.
Nein, es gibt nichts, das ich ändern will, sonst wäre ich nicht der Mann, der ich heute bin.

 

Ich lache selten. Je älter ich wurde, umso seltener. Aber mein Sohn und mein Enkel haben mich zum lachen gebracht, als sie noch klein waren.